Samstag, 10. September 2016

Dienstag, 30. August 2016

Camino Frances

Noch 15 km bis Spanien
Werde schon bald mit der Planung fuer den camino Frances anfangen
Und habe fuer den Webcount einfach mal einen Termin eingegeben.....an irgendwas muss man sich doch festhalten  bis es wieder Zeit wird loszulaufen



Samstag, 20. August 2016

Via Podiensis , Cahors bis St.Jean Pied du Port in 16 Etappen

Cahors bis St.Jean Pied du Port


am 1.August ging es von Filderstadt aus los nach Frankreich.
Abfahrt mit dem TGV nach Paris um 6.49, um 10.24 kam ich am Gare de l'Est an und weiter mit der Metro zum Gare de Montparnasse!
Dort in der dunklen Bahnhofshalle sah es nach Flucht aus, dickes Gedränge , Menschenmassen und große Koffer ohne Ende und die Mitteilung dass zwei Züge aneinandergekoppelt sind.
Der erste fährt nach Toulouse und der andere nach Irun.
Ich war froh, endlich auf meinem Platz zu sitzen. Die Fahrt ging über Bordeaux, Agen nach Montauban, wo ich 17.24 planmässig angekommen bin.
um 18.04 geht es weiter mit einem winzigen Zug nach Cahors, da treffe ich 18.47 ein.
Es ist ein gutes Gefühl,  eine Gite reserviert zu  haben, die ich auch gleich gefunden habe.
Serge begrüsst mich herzlich, die Herberge ist bis auf den letzten Platz  belegt.
Rucksack ablegen, dann geht es hungrig in die Innenstadt
Zum Glück ist heute Markttag mit regionalen Spezialitäten  und ich esse Würstchen mit Salat, ein gutes Glas Rose und zum Nachtisch leckeren Apfelkuchen

Übernachtung Cahors im  Relais des Jacobines, 15€



angekommen in  meiner Gite, wie man sieht, das Wetter ist schön!

immer schön, die Muschel zu sehen

Markt in Cahors !


leckerer Käse..hat gut geschmeckt

das Brot sieht auch lecker aus



gute Stimmung

Pont Valentre am Abend






morgen früh  gehts hier weiter




Abendstimmung






lauter Köstlichkeiten

und über den Markt wieder zurück zur Gite




gut, dass  ich reserviert hatte


1.Tag ( 64.Tag)   2.August 2016
Cahors - Lascabanes
22km
Wetter:       sehr warm ,aber ein angenehmer Wind
sonstiges:   ich treffe nur französiche Pilger,liegt wohl am August
Höhenunterschied: 290m Aufstieg, 250m Abstieg
Quartier.   Gite d'etappe le Bouy in Lascabanes
Kosten:      DP ( Demi Pension) 32€
                   mit Rotwein aus der Gegend

Die Landschaft der Kalkhochfläche Quercy Blanc wird überwiegend landwirtschaftlich geprägt: Getreide, Sonnenblumen, Mais und Melonen .Auf den Hochflächen niedrige Eichenwäldchen.

Ich verlasse Cahors über die Pont Valentre , die mich wirklich sehr beeindruckt hat.
Gleich an der ersten Etappe ein sehr steiler Anstieg von Cahors aus, ca 200m in steilen Steintreppen hoch. Über Feldwege und Teerstraßen geht es weiter nach Labastide Marnhac, wo ich eine kurze Mittagspause mache.
Am Nachmittag komme ich in Lascabanes an, wo ich auch gleich eine Herberge finde.
Abendessen gibt es in der Gite mit zwei franzöischen Pilgerpaaren.
Abends noch Pilgermesse mit Fusswaschung





typische Landschaft

mit vielen Sonnenblumen




der parkt wohl schon eine Weile


in Lascabanes angekommen

ein kleines Dörfchen, friedliche Stille











einsame Sonnenblume











2.Tag ( 65.Tag)   3.August 2016
Lacabanes -Montcuq-  Lauzerte
23km

Wetter:      wolkenlos, wärmer als gestern, gefühlte 30Grad
sonstiges:   ich lebe in den Tag hinein, laufe, mache Pause  wenn ich müde bin, esse,wen ich hungrig bin
Höhenunterschied: 190m im Aufstieg, 130m Abstieg
Quartier    Lauzerte: .Gite les Figuiers
Kosten:       DP 30€
Auf den Ausläufern des Query Blanc geht es von Kalkrücken über kleine Fusstäler zum nächsten kleinen Höhenzug.Viel Obst und Gemüse

Am Morgen in der Gite das übliche sparsame französiche Frühstück, aber der Kaffee war gut.
nach Lascabanes ein kurzer Anstieg, dann endlose Sonnenblumen und abgeerntete Getreidefelder.
nach zwei Stunden komme ich in Montcuq an, einem kleinen sehr belebten Städtchen an.
Erstmal Kaffe trinken , Menschen beobachten  und dann ein paar kleine Einkäufe fürs Mittagsessen.
Nach Montcuq geht es eben weiter und ich mache eine ausgiebige Mittagspause auf einer schönen schattigen Wiese  mit Baquette,Käse und Obst.
Kurz vor Lauzerte habe ich noch eine Französin getroffen, dir mir die Herberge gebucht hat.
Lauzerte liegt sehr schön auf einem Hügel, was bedeutet ,dass in der Mittagshitze noch einmal ein Anstieg bevor steht,
In der Gite angekommen, werde ich erstmal mit einem Sirup erwartet, was immer sehr angenehm ist.
Nachdem ich alles erledigt habe mache ich einen Bummel durch die ruhige Altstadt von Lauzerte.
Es ist eine der schönsten Städte Frankreichs,
Dort geniesse ich in einem Strassencafe ein Panache , leider habe ich in der ganzen Stadt keinen Laden mit Postkarten gefunden.
Abendessen in der Gite , mit Gapacho, Quiche, Salat und Nachtisch
beim Abendessen habe ich einen jungen Pilger aus Jerusalem  kennengelernt.



das nette Städtchen Montcuq


schönes Fachwerk


unter einem Baum eine Pause






netter Brunnen, immer schön Trinkwasser zu finden

angekommen in Lauzerte

Bummel durch die Stadt





Marktplatz














zu verkaufen














































3.Tag ( 66.Tag)   4.August 2016
Lauzerte - Moissac
26km

 Wetter:       etwas bedeckt, aber warm, 3 Regentropfen in Moissac
sonstiges:    viele  Franzosen auf dem Weg
Höhenunterschied : 110m im Aufstieg, 260m Abstieg
Quartier.      Gite Etappe Ultreia
Kosten:        ÜF 20€

diese Etappe geht durch die Hügellandschaft des Tarn und der Gasconne nach Moissac, das aus historischer und kultureller Sicht neben Conques die wichtigste Station auf der Via Podiensis ist.

ein einfacher Weg mit kaum Steigungen  und so komme ich gegen 15 Uhr in Moissac an.
Hier in dieser schönen Stadt ist natürlich viel los, ich informiere mich in der Touristen Info und finde auch gleich meine Herberge,die nicht weit vom Bahnhof entfernt ist.
Da es nach Regen aussieht ziehe ich gleich los in die Stadt,  ein paar Regentropfen, aber es lohnt sich nicht die Regenjacke anzuziehen.
Ich besichtige die Kirche St. Pierre mit dem herrlichen Portal, und hole mir im Acceuil  den Pilgerstempel ab, dort gibt es auch wieder einen erfrischenden Sirup.
Danach  besichtigte ich den beeindruckenden Kreuzgang, von dem ich schon viele Bilder gesehen habe. ich sitzte auf einer Steinbank und geniesse den Blick, eigentlich sollte man diesen Anblick alleine geniessen können.lange sitzte ich hier und freue mich endlich da zu sein, und denke an einen netten Pilgerbruder, der leider im April gestorben ist.


Abends dann noch ein frühes Abendessen mit Pizza und einem Glas Rotwein aus der Gegend.



Blick zurück auf Lauzerte



Taubenhaus



endlose Landschaft

hier gibt es gute Melonen

ein Pilger mit drei kleinen Kindern, wo wie die wohl kommen?

undendlich schöne Sonnenblumen


und Wegwarten




die ersten Schlehen

in Moissac angekommen








Kreuzgang Moissac


















































Aquitanien


4.Tag (67.Tag)    5.August 2016
Moissac - Auvillar- St.Antoine de Point d'Arratz
30km


Wetter:    angenehm warm, leichter wind nicth zu heiss, 27 Grad
sonstiges: langsam nehmen die deutschen Pilger zu
Quartier. St.Antoine ,Gite d'etappe prive Chambre d'hotes L'oustal
Kosten:    17€ ÜF

Im Vergleich zu den letzten Etappen eine ganz neue Landchaft.
Am Zusammenfluss von Tarn und Garonne bestimmt das Wasser und die Flussaueb das Landschaftsbild .
Mit der Überquerung der Garonne sind  wir in der Region Gascogne angekommen, der Heimat D'Argentans aus " die drei Musketiere"



Eines der reichhaltigsten Frühstücke, die ich je in Frankreich erlebt habe.
der Chef der Gite hat mich gleich darauf hingewiesen, dass es es zu dem Weg noch eine Variante über ein paar Hügel gibt, oder die Strecke entlang am Kanal.
Also gebe ich Gas, ein langer Weg am Canal lateral  entlang, ca 12 km , plötzlich treffe ich auf die erste deutsche Pilgerin , die wohl heute Morgen in Moissac angekommen ist und gleich losgepilgert ist. Wir laufen ein Stück zusammen, aber ich bin ihr zu schnell.
den ersten Kaffe gibt es nach 15 km in Pommervic, ein kleiner Ort, wo nicht viel los ist.
 Gegen 12 Uhr komme ich in Auvillar an , es ist sehr warm als ich in dieser Stadt ankommen, ich geniesse die Ruhe .
Auvillar liegt malerisch auf einem Hügel mit einem weiten Panoramblick über die Garonne.
Mitten im Ort befindet sich die kreisrunde Markthalle  von 1824.
Plötzlich höre ich vertraute Klänge und treffe auf eine Gruppe mit Musikern aus Tübingen, die hier ein Konzert geben.
Frisch gestärkt geht es weiter und ich mache im Schatten eines Baumes Mittagspause mit Roquefort, Baquette und Tomaten.
Die letzten 9 km ziehen sich in die Länge, es wird heiss , der Weg entlang der Strassse und kurz vor St. Antoine, treffe ich den Pilger aus Jerusalem  wieder, wir gehen zusammen in die Gite, die von einer älterrn Frau geleitet wird.
Besonders beeindruckend in dem kleinen Dorf ist die maurisch anmutende Kirche .
Die Gite ist auf einem alten Bauernhof untergebracht und ich habe den Luxus eines Einzelzimmers
Abends gehen wir dann in das kleine Restaurant im Ort, wo wir das Pilgermenu bekommen.
In der Zwischenzeit nehmen die deutschen Pilger zu.



Gascogne , zwischen Garonne und Gave de Pau, gehört bereits zum Pyrenäenvorland
In der Grafschaft Armagnac, gibt es fruchtbare Böden, es werden Sonnenblumen,Mais,Getreide, Melonen,Knoblauch und natürlich Wein angebaut.


lange Zeit geht es am kanal entlang


ein einsamer schöner Weg

entre deux mers



oh, dieses Atomkraftwerk




in Auvillar angekommen




gigantische Sicht zur Garonne





die alte Markthalle



letzter Blick zurück

Blick vom Vesperplatz aus

imSt.Antoine angekommen




der hl. Antoniuus





Pilgeressen




















 



5.Tag ( 68.Tag)    6.August 2016
St. Antoine - Lectoure
23km

Wetter:    sehr warm, 27 bis 30 Grad
sonstiges: im ersten Teil der Etappe vorweigend kleine Strasse,im zweiten Abschnitt Feldwege
Höhenunterschiede: 300m im Aufstieg, 180m Abstieg
Quartier.


              
  Presbytère de Lectoure
30 rue Nationale
32700 LECTOURE
Tél Presbytère : 05 62 68 83 83
:
Kosten:Spendenbasis



Heute morgen war ich beim Frühstück die letzte, was daran lag, dass ich ungestört in meinem Einzelzimmer schlafen konnte.
Ich laufe durch endlose Sonnenblumenfelder und überhole,  wie üblich wieder einige Pilger .Mein Training vor dem Camino hat mir sehr gut getan.
In Flamarans war Markt und ich habe frisches Obst und Käse eingekauft , dann noch ein kurzer Stop in Miradoux
endlich kommt Lectoure in der Ferne in Sicht, aber der Weg zieht sich in die Länge , ich habe den Eindruck , ich umrunde die Stadt großzügig.
endlichkomme ich an, ich frage in zwei gites nach, beide sind belegt,
also zurück zum Tourist office, die Dame empfieht mir gleich gegenüber der Kathedrale die Gite der Presbytere. Dort werde ich herzlich mit einem gekühlten Sirup aufgenommen.
ich schlafe im Dortoir, wo es zu dieser Zeit noch sehr ruhig ist
nach der Dusche und Wäsche ziehe ich nochmal los, in einer kleinen Bar geneisse ich ein Panache und unterhalte mich später mit einer alten Französin über Stricken.
ich habe Blasen an den Füssen, was zum Teil an meinen Socken liegt, die an der Ferse fast durchhgescheuert sind, ausserdem lösen sich meine alten Salomons so langam auf,

Abendessen gibt es um 19 Uhr, die Hälfte der Pilger sind französisch, die andere Hälfte deutsch.
Es gibt einen leckeren Salat aus Linsen, Karotten und Tomaten , zur Hauptspeise Würstchen und Reis und zum Nachtisch frisches Apfelmus mit selbergebackenem Apfelkuchen.
Danach gemeinsames Spülen , und ein kleiner Bummel durch den Ort,
ein schönes Abendlich auf die Kathedrale







enlich angekommen






ein nettes Schild, gesehen im Supermarkt




nach dem Essen gemeinsames spülen, französisch deutsch



die Gite





6.Tag ( 69.Tag)    7.August 2016
Lectoure - Condom
26km, ohne Variante über le Romieu

Wetter:    30 grad
sonstiges:  wenig Schatten, vorbei an Sonnenblumen, Getreide und einem kleinen Wäldchen,keine Einkaufsmöglichkeiten
Höhenunterschied: 280m im Aufstieg, 390m im Abstieg
Quartier:  Condom , gite d'Etappe l halte du Kiosque
Kosten:     34€ DP

heute erst um halb 8 Uhr losgezogen, in Marsolan treffe ich einige Pilger, ziehe aber alleine weiter.
Hinter der Kapelle Abrin teilt sich der Weg, ein Teil geht als Variante über le Romieu, ich nehme aber den direkten Weg. Es ist sehr heiss, und als ich an der romantischen Kapelle St. Germaine vorbeikomme, trinke ich eine ganze Flasche Wasser, und unterhalte mich einer Französin, die mich nicht um den langen Weg beneidet und mir bon courage wünscht.

dann Abstieg nach Condom, es ist Sonntag, die Touristeninfo hat geschlossen und ich überlege, wo ich unterkomme.
vor der Kathedrale stehen die Drei Musketiere und ich lasse mich fotografieren.
ich frage eine Frau, die mich sogleich zu einer Gite begleitet.
die Gite d'etappe halt du Kiosque ist in einerm schönen alten Haus untergebracht und Fabienne begrüsst mich herzlich, ausser mir sind noch zwei französische Pilgerinnen da.
Es ist sehr heiss, und ich ich schaue mir die Stadt an und wollte eigentlich dort zu Abend essen, aber es hat kein Lokal geöffnet, also nehme ich das Angebot von Fabienne an und esse in der Gite.
Die anderen zwei Pilger kommen aus Lille und wir essen gemeinsam es gibt Taboule, Ratatouille, Entenwürstchen und Fromage blanc zum Nachtisch.

ich verlasse Condom





hier nochmal kurze Pause


leider das Schild erst nach dem Weg gensehen



meine gite

war leider geschlossen

alles ist ruhig am Sonntang nachmittag in Condom


die Musketiere







Pizzaautomat


mein Menu






7.Tag  ( 70.Tag)   8.August 2016
Condom - Lamothe
27km

Wetter:   33Grad
sonstiges: es geht durch die Armagnac Gegend, Weinfelder ,Melonen und Getreide
zwei nette Orte, Montreal und Larressingle
viel Landschaft, wenig Orte
Höhenunterschiede:   150m im Aufstieg, 95m Abstieg
Quartier.   Lamothe   Le Repos des Pelerins
Kosten:     35€ DP

Endlich mal wieder bald aufgestanden, ich ziehe um halb 7 los, da es wieder sehr heiss werden soll und ich eigentlich bis Eauze wollte.
ich laufe 17km ohne einen Ort, endlich komme ich in Montreal an und hoffe auf einen Kaffee,
aber hier ist nicht viel los, im Ort wird gerade aufgeräumt, nach dem Fest am Wochenende.
Die Bars haben alle geschlossen.
Endlich finde ich einen kleinen Supermarkt, wo ich noch etwas Käse , Brot und Obst kaufe, und auf zwei deutsche Pilger treffe.
Zu dritt ziehen wir weiter ,es wird sehr heiss, und sie erzäheln mir ,dasss sie eine Gite, 5 km vor Eauze gebucht haben. Wegen der Hitze beschliesse ich auch, dort unterzukommen.
Der Weg zieht sich,endlich kommen wir in Lamothe an und werden gleich damit begrüßt : die Stuttgarter kommen!
Unser Pilger aus Jerusalem hat uns wohl schon angekündigt.
Plötzlich sind wir eine Gruppe von vier schwäbischen Pilgern.Wir geniessen den Nachmittag auf der schattigen Terasse.
Es gibt ein gemeinsames Essen mit regionalem Rotwein.
Der Ort ist sehr klein, es gibt nicht viel zu besichtigen, ausser einem alten Schloss, die Gite ist voll und wir geniessen noch den Sonnenuntergang.






Montreal



Weinfelder ohne Ende


noch 42 Tage


die nette Herberge in Lamothe




8.Tag ( 71.Tag)   9.August 2016
Lamothe - Nogoro
27km

Wetter:   von 35 auf 18 Grad abgekühlt,Gewitter in der Nacht
sonstiges:  übliche Landschaft, Weinberge und wenig Orte , die erste Sicht auf die Pyrenaen
Quartier:Nogoro : Gite communle
Kosten:   12€

Um 7 Uhr ziehe ich los, meine Mitpilger sind schon unterwegs, es ist im Wald noch dunkel ,aber sehr gut zu laufen.
Bald hole ich die anderen ein, gehe dann aber nach Eauze, weil ich dringend Wandersocken brauche.
ich habe auch gleich zwei Schuhläden entdeckt,die aber leider erst um 9.30 öffnen.
Also noch bei einem Kaffee in einer Bar sitzen und warten.
Im zweiten Schuhladen werden ich auf einen kleinen Laden verwiesen, der wohl Wandersocken hat.
Endlich finde ich den Laden und bekomme die gewünschten Socken und ziehe sie vor der Kirche auch gleich an.
Dann ging es alleine weiter, vorbei am Armangac Gebiet, unendliche Weinfelder.
Vorbei der der Eglise de L' hospital und endlich erreiche ich die ersten Häuser von Nogoro.
Unsere Gite communal liegt neben dem Einkaufszentrum und die anderen Pilger sind schon da.
wir gehen gemeinsam einkaufen und kochen zusammen.
nach dem Essen noch ein Bummel duch die Stadt, hier ist aber auch nicht viel los.
unser Dortoir beseht aus einerm Ausstellungsaal, rund mit ca 18 Betten.
durch den kühlen Wald ging es nach Eauze


angekommen in Nogaro



Essen in der Gite

die Stadt bietet nicht viel











9.Tag ( 72.Tag)  10.August 2016
Nogoro - Aire sur l'Adour
28km


Wetter:       33 Grad
sonstiges:   wir nähern uns der Flussebene der Adour, viel Landwirtschaft, Edelkastanienwäldchen
Region Gers ins Department Landes
Quartier:    Hotel de la Paix in Aire sur l'Adour
Kosten:       17€ ÜF

Ohne Frühstück ziehen wir los, ich trinke in Nogaro noch einen Kaffe, mache ein paar kleine Einkäufe, da wohl auf den nächsten Kilometern keine Einkaufsmöglichkeiten kommen.
Wir laufen eine Variante und kommen gegen 14 Uhr in Aire sur l' Adour , einem belebten Städtchen an.
Die Tourist Info hat noch geschlossen, so lassen wir es uns bei Panache gut gehen.
Einem unser Mitpilger hat Probleme mit dem Rücken, so verbringen wir einige Zeit im Krankenhaus , wo er mit vielen Medikamenten wieder entlassen wird.
Mit dem Taxi geht es vom Krankenhaus zurück in unser Hotel es ist uralt ,liegt aber zentral, und nur von Pilgern belegt,
Abends ist an der Adour noch ein Fest, wir treffen viele Pilger essen gut und trinken guten Wein
die Krönung des Abends ist der Stierkampf in der Arena, das musste ich einfach gesehen haben


am Ufer der L' Adour


Ankunft in Aire sur L'Adour



Zwischenstop im örtlichen Krankenhaus


überall die schönen Caminozeichen

abends Fest


gute Stimmung





und die Krönung, der harmlose Stierkampf





10.Tag ( 73.Tag)  11.August 2016
 Aire sur l'Adour  - Pimbo
25km
 
Wetter:35 Grad
sonstiges: endlose Landschaften ,
Höhenunterschiede: 310 m im Aufstieg, 180m Abstieg
 Quartier:  Pimbo, Gite d'etappe communal
Kosten:DP 16€


Die Nacht war kurz, da wir am Abend davor erst um 11 Uhr vom Stierkampf zurückkamen,  und schon um 5.30 aufgestanden sind und um 6.30 losgezogen sind.
Das Frühstück war reichlich und der Kaffee sehr gut.
Die Straßenlaternen brannten noch, als wir die Steigung aus der Stadt hinaus genommen haben,  vorbei an einem See.
Weiter gerade Weg, unendlich viele Maisfelder und Felder mit (Sau)Bohnen.
Kurz vor Pimbo noch ein steiler , ewiger Anstieg in der Mittagssonne.
Pimbo ein netter kleiner Ort mit einer Acceuil in der Ortsmitte,
und die Herberge gleich in der Nähe.
die Dame im Accieul bucht uns auch gleich noch die Gite für morgen in Uzan.

Wir wundern uns über den günstigen Preis, mit der Mitteilung ,dass unser Abendessen geliefert wird.
Dieses Abendessen bestand aus einer Packung Nudeln, einem Glas Tomatensosse und Apfelmus im Becher, als Vorspeise hätte es eine Suppe aus Fleischbrühpulver geben sollen,das wir erst am nächsten Morgen entdeckten.Dies war das Abendessen für 8 Pilger.
Nachdem ein Pilger dann noch gegen später eine Flasche Rotwein organiserte, wurde die Stimmung wieder besser

Bearn und das französiche Baskenland











internationale Pilger


man darf nicht alles glauben












angekommen









 

11.Tag  ( 74.Tag)  12.August 2015
Pimbo - Arzaq-Arraziguet  -  Uzan
25km 

 Wetter:      30 Grad
sonstiges:    viel Landwirtschaft, lange gerade Wege durch Maisfelder, die Pyrenaen kommen näher
Quartier.     private Unterkunft in Uzan bei Cecile
Kosten:       30€ DP

Und wieder haben wir wegen dem Wetter sehr  früh gefrühstückt
und los ging es, in Arcaq Arraziguet gibt es einen Kaffeestop,
wir sind unterwegs mit zwei Pilgern aus Brasilien.
hier im Pyrenaenvorland geht es beraug, bergab, landschaftlich sehr schön.
Noch eine Pause mit Wasserauffüllen in der Chapelle Sesacq und gegen 14 Uhr erreichen wir Uzan.
ein ganz kleiner Ort, so ist die Übernachtungsmöglichkeit gleich gefunden.
Cecile empfängt uns in ihrem Haus , wir unterhalten uns gut, das heisst, ich muss das meiste französisch reden und meinen Mitpilgern übersetzen, abends kocht sie für uns und vom unserem Zimmer aus haben wir Blick auf die Pyrenaen.
Seit einigen Tagen gibt es hier Stress wegen Unterkünften, einige Pilger behaupten alles sei ausgebucht, weil viele Pilger wegen der Hitze kürzere Etappen machen.













das wäre gestern unsere Vorspeise gewesen

früher Aufbruch

unsere Gite, Schule


Tabak


Kaffeepause

Pastis




flache Landschaft, wenig Ortschaften













endlich Blick auf die Pyrenaen





!!!


















12.Tag ( 75.Tag)  13.August 2016
Uzan - Arthez de Bearn- Aragnon
20km

 Wetter:        35 Grad
sonstiges:      Region Bearn , viel Landschaft, wenig Orte
Höhenunterschiede 230m im Aufstieg und Abstieg
Quartier:      Aragnon : Gite de Cambarrat 
Kosten:         30€ DP

Frühstuck bereits wieder um 6 Uhr, da es sehr heiss werden soll und Cecile heute auch in Urlaub fährt.Es sind so einige Pilger unterwegs, der Schweiss fliesst, ich trinke viel Wasser,
das gibt es zum Glück an vielen Stellen und überhole immer wieder die anderen Pilger.
In Arthez de Bearn machen wir Pause, hier ist Markt und wir kaufen noch ein.
Die letzten Kilometer ziehen sich, bis wir in Aragnon ankommen, nirgends hat eine Bar auf, hier verabschieden sich unsere zwei schwäbischen/ bayrische Pilger, die über Bayonne den Chemin de norte laufen wollen.
Weiter geht es nach Aragnon, und schon kurz vor dem Ort sehen wir das Schild der Gite , es geht noch 300m durch den Wald, plötzlich stehen wir vor einem alten Herrenhaus,
der Hofhund hat uns schon angekündigt und Nicolas erscheint,
wir bekommen ein 4erZimmer, ganz dunkel mit Holz ausgestattet:
Duschen, waschen, einfach schön, wie schnell die Wäsche hier trocknet.

Ich suche mir einen schattigen Platz, nur so kann man das Wetter aushalten.
Abends wird draussen gegessen, 20 internationale  Pilger und ein gute Essen,
nach dem Essen gibt es noch es ein Banjo Konzert von Nicolas und die Pilger singen.



Ok, Mittagspause wird verschoben




Chapelle Du Caubin









einkaufen auf dem Markt in  Artzez









ein schöner Platz zum ausruhen


zwei müde Pilger

unsere Gite

hier wäre es auch schön zum übernachten


bei dieser Hitze , faule Haustiere


hier lässt es sich gut leben

internationales Abendessen


mit anschliessendem Konzerzt


und Boule spiel





13.Tag ( 76.Tag)   14.August 2016
Aragnon - Navarrenz -  Castenau Camblong
27km

 Wetter:      35 Grad
sonstiges:
Quartier:   Castelnau Comblang : Gite aux 2 ans 
 Kosten:     32€ DP

um 5.30 aufgestanden, frühes Frühstück und bei Dunkelheit mit Taschenlampe losgepilgert, am morgen lässt es sich einfach am besten laufen,
obwohl man bei diesen Temperaturen auch bald ins schwitzen kommt.

Angenehmer Weg nach Navvarenz, obwohl der letzte Teil ohne Schatten war.
Dort findet heute ein Fest statt, wir  machen nach einem Panache eine kleine Stadtbesicherung , überqueren dann Fluss la Gave und sind sogleich in Castelnau Camblong, wo  wir unsere Herberge auch gleich finden.
Guy empfängt uns und teilt uns mit,dass es ein besonders gute vegetariches Abendessen gibt.
nach der Dusche geniessen wir den schönen Garten and einem Bach, hier gibt es eine Hollywoodschaukel und gemütliche Sessel und einen Liegestuhl.
Guy braut wohl auch ein eigenes Bier und überrascht uns mit einem tollen Essen, verschiedene Vorspeisen, alles ganz frisch, ein Nudelgericht mit frischen Kräutern, und Pizza, zum Nachtisch Kuchen und Eis.
nach diesem tollen Essen laufen wir noch eine Runde, aber im Dorf ist es ruhig, alle sind wohl beim Fest in Navarrenz, man hört die Musik bis hier




Gelegenheit einzukaufen






in Navarrenz angekommen

Pünktlich zum Fest

Bildunterschrift hinzufügen




ein kühles Panches

bevor es Richtung Stadtmauer geht









unsere Gite




14.Tag ( 77.Tag)   15.August 2016
Castenau Camblong - Aroue Ithorots Olhaiby
14 km

Wetter:      35Grad
sonstiges:   kleine Strassen und Wanderwege, wenig Höhendifferenz
Höhenunterschied: 200m im Aufstieg und Abstieg
Quartier.    Aroue , Gite Accueil a la Ferme Bohoteguia
Kosten:      34€ DP

Heute morgen haben wir länger geschlafen, da unser Weg heute ein kurzer ist.
Nach dem üppigen Essen von gestern habe ich nicht so gut geschlafen, und das Laufen fällt auch etwas schwer.
Guy meinte gestern , nach 5 km kommt eine Möglichkeit, wo man einkaufen kann,
ich kaufe Wildschweinpastete.
Wir pilgern durch das schöne Pyrenaenland und machen nochmal Pause mit zwei deutschen Pilgern
wo wir unsere Essen teilen, es gibt Melone und verschiedene Pasteten.
Es wird wieder sehr heiss und um 13 Uhr kommen wir kurz vor Aroue an, wo ein paar unserer kanadischen Pilgerfreunde abbiegen ,in eine andere Gite
Noch zwei Kilometern dann sehen wir kurz vor Aroue auf dem Berg unsere Gite.
Diese Gite ist ganz neu, modern eigerichtet und abends gibt es ein richtig tradionelles Abendessen, mir Kir als Aperitif , dannach Vorspeisenteller und danach Fleisch und Salat, dazu Weiss- und Rotwein.
An diesem Abend sasen wir gemütlich mit bayrischen Pilgern und zwei aus dem Elsass zusammen.
den Abend auf der Terasse ausklingen lassen,




hier werden Obstbäume fuer Pilger gepflanzt


eine der wenigen Möglichkeiten, einzukaufen

wir teilen uns das Mittagessen



Pilger aus Kanada



unter Zimmer

in der Gite






























15.Tag  ( 78.Tag)    16.August 2016
Aroue Ithorots Olhaiby  - Ostabat
 23km

 Wetter:     30Grad
sonstiges:   diese Etappe geht weiter ins Baskenland, grüne Weiden, Wäldern und Bauernhofen
 Höhenunterschiede: 400m im Auf- und Abstieg
Quartier:   Ostabat:.Gite d'etappe Izarrak
Kosten:      DP 34€

Wir sind morgens mal wieder als die ersten losgezogen, wie meistens.
 Es war wieder ein Auf und Ab und sehr heiss.
Hinter Larribar geht es hoch, ein steiniger Aufsieg von fast 200m ohne Schatten,
aber dafür ein herrlicher Ausblick von der Chapelle de Soyarza,
danach ein Abstieg auch wieder wieder steinig,wir kommen in Ostabat -Asme  
an.Unsere anderen Pilger sind schon da, sie haben eine Variante ohne den Berg genommen.
Ich hatte mir Ostabat größer vorgestellt,es ist ein kleiner einsamer Ort, mit zwei Bars und vielen zerfallenen Häusern und ca 200 Einwohntern,
Hier treffen  drei Jakobswege aus Frankreich.:Via Podiensis, Via Lemovicensis und Via Turonensis zusammemn. Im Mittelalter war  Ostabat ein Wallfahrsort, wo mehr als 1000 Pilger beherbergt wurden.
Mit ein paar Pilgern sitzen wir gemütlich in der Bar, weil wir wissen, dass die Gite erst um3 Uhr aufmacht,so erreichten wir um drei Uhr die Gite, abends Abendessen mit vielen Pilgern und der Chef ein richtiger Baske singt:
https://www.facebook.com/claudia.hieber/videos/10209021278481749/
so ist es ein feucht fröhlicher Abend, an den ich noch lange denken werde.

die Pyrenaen kommen immer näher














Pause











in Ostabat angeommen

nicht viel los

aber 2 Bars


hier im Ort kommen drei Jakobswege zusammen



die letzte kilometer für meine alten Schuhe..









und hier noch das schöne Ultreia Lied




16.Tag  ( 79.Tag)  17.August 2016
Ostabat - St.Jean Pied du Port
20km

Wetter:      20 Grad , bedeckt
sonstiges:   leider kein Blick auf die Bergwelt

Höhenunterschied : 160m im Aufstieg, 100m Abstieg
Quartier. St.Jean Pied du Port    Gite d'etappe Zuharpeta
Kosten     :12€ Ü

 Morgens wurden wir mit 4 Küsschen vom singenden Wirt verabschiedet,
unterwegs gab es noch eine Möglichkeite wo Kaffee und ein paar Leckereien angeboten wurden.
Bei trübem Wetter sind wir um 12.30 in St.Pied Pied de Port angekommen.
Hier , in diesem malerischen Städtchen, am Fusse der Pyrenaen, sind zuviele Touristen, die Pilger fallen kaum noch auf.
Im Acceuil holen wir unseren Stempel und viele Infos über den Weg in Spanien.
Zum Glück hat die Gite mit Bar schon offen, so dass wir nach der Dusche nochmal losziehen,und es ist schade,dass man  die Berge  nicht sehen kann.
Abends noch Essen mit unserem Pilgern aus Brasilien








pilgernde Kühe?





angekommen in St. Jean Pied du Port!!!

einiges los im Accieul

und auch in der Stadt







unserer Gite






18.August.
Ich mache noch einen faulen Tag hier, eigentlich wollte ich die nächste Etappe ein Stück laufen, aber die Wolken hängen so tief, so bummle ich durch das Städtchen, wollte eigentlich Espandrills kaufen, hier ist regionaler Markt, ich kaufe eine Flasche Wein zum mitheimnehmen und getrocknete Peperoni, die hier angenbaut werden











leider ist das Wetter heute nicht so schön




der letzte Camino für diese Schuhe





auf dem regionalen Markt












da geht es nächstes Jahr weiter





19.August
Heimfahrt
6.10 ab St.Jean Pied du Port,   Gite d'etappe Zuharpeta
7.15 Bayonne
12.33 Paris
17.15 Stuttgart






diesen Wein gibt es im nächsten Jahr,vor dem Camino

meine Mitbringsel aus Frankreich


hier nochmal die ganze Strecke:
Via Podiensis

auch mit Links für den nächsten Camino
ab St. Jean Pied du Port
noch 15 km dann bin ich in Spanien




und hier auf dem Camino Frances 
geht es nächstes Jahr weiter!!