Samstag, 29. Juli 2017

Camino Frances: St.Jean-Pied-de-Port - Santiago de Compostela - Finisterre

13.Juni 2017

um 6.30 sitze ich bereits am Stuttgarter Bahnhof, von diesem Augenblick träume ich schon lange, mein Umzug von Filderstadt nach Burladingen ist geschafft, jetzt kann das große Abenteuer mit meinem Weg von St.Jean-Pied-du-Port bis ans Ende der Welt losgehen.
Die Fahrt geht über Paris,wo ich umsteigen muss nach Bayonne und von dort aus mit einem Bummelzug bis ans Ziel. Im Zug sitzen schon viele internationale Pilger.
In St.Jean angekommen erstmal den Rucksack in der Herberge abgeben und dann meinen letztes französisches Abendessen genießen.
 Herberge: Zuharpeta



 


14.Juni 2017  

   1.Tag  ( 81.) St.Jean-Pied-du-Port - Roncevalles    
                           Herberge: Roncevalles                                                                    25km


 Heute ist es endlich so weit ,ich werde die Pyrenaenen überqueren.Kurz vor 8 Uhr, nach einem dürftigenn französischen Frühstück verabschiede ich mich von Frankreich.St.Jean liegt auf 190m) Der Abschied fällt leicht, der spanische Weg wartet.
Es ist angenehm warm, mir begegnen viele internationale Pilger, besonders viele Asiaten.
Beim Aufstieg, denke ich an unseren Weg von Starzeln nach Onstmettingen, viele Pilger stöhnen, für mich ist der Aufstieg nach Orrison kein Pronblem, der Rucksack ist ja leicht.
Nach 10km erreiche ich Orrison, dort gibt es den zweiten Kaffee, frisches Wasser und ein bisschen Pilgerbeobachten.
Weiter bergauf, es beginnt nebelig zu werden. Am Straßenrand sitzt ein Schäfer, und lädt mich ein zu ihm zu setzen, leider kann man die Vierge de Biakorri (1095m)
An der Fontaine Roland gibt es nochmal frisches Trinkwasser.
Der Weg wird ruhiger, viele Pilger werden langsamer und ich überhole einige.
Endlich erreiche ich den höchsten Punkt, Col Lepoedor, 1437m , von dort aus geht es steil und steinig nach unten, die Knie zittern etwas.
Dann höre ich plötzlich die Kirchenglocken von Roncevalles 3 Uhr schlagen, was für ein angenehmer Ton.Ich bin glücklich am ersten Etappenziel angekommen zu sein.
Mittags wurde es sehr heiss, jetzt bin ich in Spanien!
Ich melde mich in der großen Herberge an und bekomme ein Bett in einem Sechser Zimmer, so wie es aussieht, sind viele Pilger da.
Zuerst mal ein Radler und die Ankunft geniessen.
7 Stunden war ich heute über die Pyrenäen unterwegs.

ich verlasse die Stadt



Orisson





Pause im Schatten




Ankunft in Roncevalles





15.Juni 2017     2.Tag  ( 82.) Roncevalles -  Zubiri        22km   
                           Herberge. Zaldiko

der Pilgerrun beginnt, wie üblich stehen alle bald auf, als ich um 7 Uhr die Herberge verlies, waren alle schon weg, und ich wie üblich mal wieder eine von den letzten.
Alle wollen heute noch Santiago erreichen, ich trinke in der nächsten Bar meinen ersten Cafe con leche und dazu ein Croissant, nur keine Hektik am frühen morgen.
Es ist etwas nebelig und die übervorsichtigen Pilger ziehen gleich das Regencape an. Der Weg führt mich durch das spanische Pyrenäenvorland , durch Wälder und zuletzt ein steiniger Abstieg nach Zubiri.
Dort komme ich gegen 13.30 an und finde auch gleich eine Herberge , am Fluss ist einiges los, es ist warm und viele vergnügen sich im Wasser.
Zum Mittagessen Tortilla mit Salat, ich bin in Spanien!





















  
16.Juni 2017      3.Tag  (83.) Zubiri  - Pamplona                                                       20km
                            Herberge:  Casa Paderborn

 Um 6 Uhr geht das Geraschel mit den Plastiktüten los, die Italiener unterhalten sich lautstark.
nach dem Desayuno gehts los, ich überhole viele Pilger, die sicher schon lange vor mir aufgestanden sind.
Da ich heute nur bis Pamplona will, kann ich mir Zeit lassen, dort komme ich gegen 11 Uhr im Casa Paderborn an, wo ich herzlich begrüßt werde.
Nachmittags geht es in die Innenstadt, es ist angenehm warm und ich sitze mit einem Glas Rose im Straßencafe und beobchte die Menschen.
ich laufe die Gassen, wo bald wieder an San Fermin ( 6. - 14.Juli)  der Stiertrieb statt finden wird.
In dieser Zeit gibt es kein freies Bett in Pamplona

Eigentlich wollte ich zum Friseur, aber leider nichts passendes gefunden.
als ich abends die Stadt Richtung Herberge verlasse sind viele Familien mit Kind und Kegel unterwegs, sitzen in Cafes und unterhalten sich.












Pamplona












Casa Paderborn




17.Juni 2017      4.Tag  ( 84.) Pamplona - Puente de la Reina
                            Herberge:               27km

Nach einem längeren deutschen Frühstück in der Herberge ging es durch das morgendliche ruhige Pamplona, nur Müllautos und Kehrmaschinen waren unterwegs.
Der Weg aus der Stadt heraus ist gut ausgeschildert,
es geht langsam bergauf,mit Blick auf viele Windräder. der Aufstieg zum Alto del Perdon ist steil und steinig.

Auf der Passhöhe herrliche Aussicht, der Wind blässt uns fast weg.
Ein Gedenkstein an der Kapelle , daneben haben die Navarras Jakobsfreunde 1996 eine Pilgerkarawanenskulpur errichtet.
nach unzähligen Fotos auf der stürmischen Höhe, beginnt der steinige steile Abstieg.

Weiter nach Muruzabal , von dort aus bin ich die einzige Pilgerin, die den staubigen, ebenen Weg zur Iglesia de Santa Maria de Eunate läuft, die 45 Minuten ziehen sich in der Mittagshitze ziemlich in die Länge. Aber dafür sehen ich endlich Eunate, es ist sehr ruhig dort, ich treffe nur  zwei fränzöische Pilger, leider macht die Kirche erst gegen Abend auf, so lange will ich nicht warten.
Ich sitze im Schatten und bewundere die achteckige Kirche. die französischen Pilger teilen ihr frisches Obst mit mir.
Der Weg geht weiter zuerst an der Landstraße, dann ein Feldweg, ich erreiche Puente de la Reina, wo ich beim zweiten Anlauf ein Bett bekomme.
heute habe ich den Eindruck ich bin auf dem Jakobsweg angekommen, ein schönes Gefühl, die Freiheit zu geniessen, zu laufen ,die Gedanken ziehen zu lassen.









Alto del Perdon





























18.Juni 2017      5.Tag  ( 85.) Puente de la Reina - Villamayor de Montjardin          31km
                            Herberge: Hogar de Monjardin

Der erste Besuch galt heute Morgen der berühmten Brücke, in Puente de la Reina.
Beim zweiten Anblick finde ich sie auch nicht beeindruckender als die ganzen anderen alten Brücken, die ich schon auf meinem Weg gesehen habe.
In Maneru geniesse ich einen zweiten Cafe con leche mit Tortillia, hier ist heute ein religiöses Fest .der Ort ist dekoriert und Sänger ziehen durch die Strasse.ein Grund länger im Straßencafe sitzen zu bleiben.
Es ist sehr heiss heute, aber der Weg nach Estella ist gut zu laufen, über die Ermita de San Miguel, wo ich an der kühlen Mauer ein kleines Schläfchen halte, geht es weiter nach Estella geällt mir nicht, so ziehe ich weiter.
Kurz vor dem Kloster Irache unterhalte ich mich mit einem Motorradfahrer aus Stuttgart , der auf dem Weg nach Portugal ist.
der Weinbrunnen ( Bodegas Irache) am Kloster ist wohl fast leer, aber ein Schluck zum probieren reicht beim dem Wetter auch.
Hinter Estella komm ich an einem Zeltplatz vorbei und frage dort, wegen einem Bett.leider alles ausgebucht.
Dann erreiche ich Azqueta ,die Herberge ist zu, also weiter nach Villamayor de Montjardin, wo es eine schöne Herberge auf dem Hügel des Dorfes gibt.
Dort wurde ich herzlich aufgenommen und geniesse nach den üblichen täglichen Arbetien die Aussicht .Abends gibt es noch Meditation.

Puente de la Reina am Morgen

zweites Frühstück


mit Konzert






Estella






Fronleichnam?

Bodegas Irache




Meditation in der Herberge









19.Juni 2017      6.Tag ( 86.) Villamajor  - Viana                                                         31km
                            Herberge: Refugio Paroissial

die Nacht schlecht geschlafen,es war zu warm im Zimmer und leider gab es auch kein Frühstück, was mit dann natürlich immer schwer fällt, ohne Kaffee loszuziehen.
Die 12 km nach Los Arcos  haben sich ziemlich hingezogen, aber dafür gab es dort ein nettes Frühstück auf dem Dorfplatz  mit Pilgern aus der Schweiz und Schweden.
Kommentar des Pilgers aus der Schweiz, ist das alles was du an Gepäck dabei hast,
mein Rucksack wiegt ca 5kg
Durch das Frühstück frisch gestärkt geht es durch ein abwechslungsreiche Gegend, mit Oliven-Mandel- und Feigenbäumen.
Über Sansol,geht es nach Los Torres del Rio, leider noch zu früh um in diesem netten Städtchen zu   übernachten, also weiter nach Viana, die letzte Stadt in Navarra. Von vielen Leuten höre ich , es ist für die Jahrezeit zu heiss, öfters hat es abends noch über 30Grad.
um 15.30 komme ich in Viana , einem alten Städtchen an, wo ich gegen eine Spende in der kirchlichen Herberge übernachte.
der italienische Hospitaliero hat Hähnchen , nach dem Rezept seiner Mama gekocht, das beste Essen seither auf meinem Weg in Spanien.Wir sind 6 Pilger, aus Italien,Korea,USA und Deutschland.
Ein schöner Geburtstagsabend, habe es aber niemand verraten.


Frühstück mit internationalen Pilgern


weite Landschlaft



Sansol

Torres del Rio







meine Herberge






20.Juni 2017      7.Tag ( 87.)  Viana- Navarette                                                              22km   

                            Herberge: la casa del peregrino

heute morgen erst gegen 9.30 losgezogen, es ist nicht mehr so heiss, wie die letzten Tage und meine Etappe heute wird ja auch kürzer.
nach einer guten Stunde erreiche ich Logrono, bummle dort etwas, geniesse ein Straßencafe und bewundere dort das Gänsespiel.
Ich verlasse Logrono durch das Naherholungsgebiet, viele Schulklassen, Jogger und Spaziergänger sind unterwegs.jetzt bin ich im Riojagebiet angekommen und erreiche auch bald Navarette, wo ich eine sehr schöne Herberge finde.
Navarette, ist eine schöne Stadt, zieht sich aber ganz lang durch die Stadt
In der Herberge wird für uns gekocht, ich esse Pasta mit Salat und natürlich einem Riojo mit Pilgern aus Californien und und Japan.
dies ist die schönste Herberge seither  auf meinem spanischen Weg.





Viana


Logrono









das Gänsespiel










Navarette











21.Juni 2017       8.Tag ( 88.) Navarette - Azofra                                                            23km
                             Herberge:  Refugio municipal

 nach einem guten Frühstück in der Herberge verlasse ich nette Stadt Navarette.
Es geht flach an Weinfeldern vorbei. zum Teil an der Autobahn entalng, ein herrlicher Morgen.
die Weinfelder erninnern mich an das Remstal,dann noch ein Kaffee in Ventoso, es ist ungewöhnlich heiss im Juni, aber ich geniesse es, schließlich bin ich ja in Spanien und das verbindet man doch immer mit Hitze.
Dann wieder entlang der Strasse und durch ein hässliches Industriegbiet.ich komme in Najera an, bisschen einkaufen, das heisst , Wasser, Orangensaft und frisches Obst.
ich sehe wenig Pilger, es geht weiterhin bergauf, mittags erreiche ich Azofa und übernachte in der großen Herberge.
ich übernachte für 10€ und teile mir ein Doppelzimmer mit Eleen Maria aus Puerto Rico.
fauler Nachmittag im Garten, abends, noch ein bisschen durchs Dorf bummeln und noch einen Vino geniessen.

heute habe ich ein Schild gesehen, warum den Jakobsweg laufen: Abenteuer, Fernweh und Zeit zum abschalten, ist doch perfekt






















 



in Azofra angekommen







laue Sommernacht


22.Juni 2017       9.Tag  (89.) Azofra - St.Domingo de la Calzada -  Granon
                             Herberge: Refugio paroissial                                                               22km

Ich war mal wieder die vorletzte, die heute morgen losgezogen ist. diejenigen, die letzten Nacht in
Najero übernachtet haben, ziehen hier an mir vorbei, während ich noch mein Frühstück im Dorfcafe geniesse.
Am Golfplatz treffe ich nochmal die Kyoko aus Japan. Mein Handy macht Probleme, der Bildschirm ist sehr dunkel.
Es ist sehr heiss, als ich in St. Domingo ankomme und ich sitze mit einer Flasche Orangensaft, als ich plötzlich Eileen Maria rufen höre: Claudia Maria !!! wir lachen beide und teilen uns den Saft.
ich frage mich nach einem Handyladen durch und die Dame kann mir tatsächlich helfen, mein Handy funktioniert wieder, ohne geht es eben nicht.
Um 11 Uhr macht hier die Herberge auf, die ersten warten bereits.
Ich kann jetzt beruhigt die Kathedrale mit dem Hühnerwunder besichtigen.
nachmittags geht es endlose Weizenfelder und an der Autobahn entlang, im verschlafenen Granon hat die Herberge, wo ich eigentlich übernachten wollte, wegen Hochzeit geschlossen.
Eine Frau verweist mich auf die kirchliche Herberge, die sich im Kirchturm befindet.
Hier sind viele Pilger ,meist junge Leute, ich werde mit einem Schulterschlag begrüßt und bekomme den Schlafsaal zu sehen.
Matzrazenlager im Abstand von 5 cm. Nach einem unruhigen Mittagschlaf gönne ich mir in der Dorfkneipe ein Bier, die Nacht wird sicher nicht einfach.
Einfaches Abendessen in der Herberge, es regnet und ist ungemütlich, ich unterhalte mich mit einem Inder, der jahrelang in Stuttgart gewohnt hat.
Rechts ein Italiener, links einer, so schlafe ich ein.








Santo Domingo





die Hühner






in Granon angekommen














23.Juni 2017       10.Tag. (90.) Granon  - Villafranca Montes de oca                                           27km

                             Herberge: Herberge im Hotel San Anton Abad

Trotz der vielen Pilger in dem relativ kleinen Raum habe ich ganz gut geschlafen, aber jetzt zieht es mich weiter.Der nette Hospitaliero wünscht mir Buen Camino
Am Ortsende von Granon ein herlicher Aussichtsplatz.
die Wolken hängen tief, es ist angehm zu laufen.Um halb 11 erreiche ich das nette Städtchen Belorado und sitze eine Weile vor der Schweizer Herberge und unterhalte mich mich einer Pilgerin aus Südamerika, die ich unterwegs immer wieder treffe. sie will hier übernachten.
in den nächsten Orten  haben zwei Herbergen geschlossen, also weiter bis Villafranca.
Dort steht schon ein deutscher Pilger und zeigt auf ein tolles Hotel, wo es eine Herberge gibt.
Die Rezeption des Hotles San Anton Abad sieht elegant aus, und für 10€ bekomme ich in ein Bett, ich werde sogar ins Zimmer begleitet.
Leider sieht es mit Steckdosen mal wieder schlecht aus. Das Wetter ist gut, also ist große Wäsche angesagt, und anschliessendes Ausruhen im Liegestuhl.
Da es morgen über die Montes de Oca geht, 12 km ohne Einkaufsmöglichkeit ,decke ich mich im Supermarkt noch etwas ein.
Das Hotel San Anton Abad war früher bei den Pilgern wegen der großen Portionen beliebt.

Ich verbringe den Abend mit Tom aus Irland bei einem Pilgermenü für 12€ inclusive einer Flasche Wein.wir unterhalten uns angeregt, und sind die letzten die das Restaurant verlassen.
Zufrieden falle ich in mein Bett

frühmorgens in Granon














Villamajor de Rio










24.Juni 2017       11.Tag. (91.) Villafranca Montes de Oca - Cardenuela Riopico         28km
                             Herberge:  Via Minera                                   

heute ausnahmsweile einmal früh aufgestanden, aber leider gibt es keinen Kaffee,alle Bars haben noch geschlossen. So besteht mein Frühstück aus Bananen und Wasser.
Es beginnt der Aufstieg in die Montes de Oca.der Weg kerzengerade durch den Wald zieht sich in die Länge.Ich träume von einem Kaffee.
nach einem tiefen Taleinschnitt erreiche ich schliesslich San Juan de Ortega.
Die Bar hat auf,, ich freue mich so über den ersten Kaffee und das Frühstück, dass die Tränen laufen.

Abwärts nach Ages, ein wunderschöner Tag, viele bunte Blumen am Wegesrand und viele schwarz weisse Schmetterlinge.
An Atapuerca , mit seinen Ausgrabungen , laufe ich vorbei, ich will heute noch Burgos erreichen.
Über die Schafweide geht es auf die Hochebene Matagrande, 1078 meter.
Um 12 Uhr der erste Blick auf Burgos.In Cardenuela Riopica sehe ich eine nette Herberge und beschliesse dort zu übernachten und erst morgen nach Burgos zu laufen.
Ein heisser Samstag Nachmittag, die herberge hat einen Schwimmingpool und ich treffe auf eine Radpilgerin aus Konstanz.
Fauler Nachmittag mit Sockenstricken am Pool.
Internationales Abendessen, bei dem die Vorbereitungen wohl etwas chaotisch verlaufen sind.


































                         


25.Juni 2017        12.Tag ( 92.)  Cardenuela - Burgos. Tardajos                                                 25km

                              Herberge: la Casa de Beli

Es war mal wieder schön, ein Zimmer für mich alleine zu haben, letzte Nacht.
Nur leider hatte ich Probleme mit der Eingangstüre und mir schon vorgestellt, ich muss das Zimmer durch das Fenster verlassen, aber dann kam doch Hilfe.
Kaffee gab es heute Morgen aus dem Automat,aber es ist ja nicht weit bis Burgos .
Da ich nicht durch das lange Industriegebiet vor Burgos laufen wollte, habe ich die Variante am link am Flughafen genommen.
der Weg ging entlang am Fluss, bis ich endlich in Burgos war.
Dieser Weg ist schöner, als der durch das Industriegbiet.
nach einem cafe con Leche hatte ich Zeit die Kathedrale zu besichtigen.
Dort habe ich mit mit einem jungen japanischen Pilger geredet.
auf dem Vorplatz dann einen netten italienschichen Pilger getroffen, den ich in den letzten Tagen immer mal wieder gesehen habe.
Der Weg heraus aus der Stadt war gut zu finden, druch einen schönen Park, wo es viele Störche gab.
Ausserhalb der Stadt unterquert man verschiedene Autobahnen, Richtung Madrid und Logrono.
Der Weg verläuft flach, um halb drei komme ich in Tardajos an.






am Flug entlang Richtung Burgos



endlich die Kathedrale



















26.Juni 2017        13.Tag. (93.)  Tardajos - Hontanas -  Castrojeriz                                              30km
                              Herberge: Ultreia Castrojerez



Ein sehr beeindruckender Weg, am Anfang der Meseta.
Nach dem Ort ein kurzer Anstieg, dann eine Wahnsinnslandschaft, Weizenfelder, Erde, Himmel.


Ich laufe und geniesse, treffe unterwegs eine Pilgerin aus Bremen, die erst seit ein paar Tagen unterwegs ist und gebe ihr ein paar gute Tipps.

ich laufe und laufe und geniesse die herrliche Landchaft.

Dann treffe ich Antoine, wir laufen ein Stück gemeinsam, suchen Steine, als er zu rauchen anfängt, laufe ich alleine weiter.
Es ist sehr ruhig,die Vögel pfeiffen und der Wind rauscht.

nach 10km komme ich in Hontanas weg, mir bleibt die Luft weg, was für ein nettes Dorf.
ich mache noch Pause in der Eremitage und blicke auf das Dorf.
Dann kommt Antoine und schenkt mir ein Steinherz, er nennt mich Pilgerengel.
in Hontanas habe ich noch kurz die nette kleine Kirche besichtigt, am liebsten würde ich hier im Ort übernachten, aber es ist noch zu früh.
Dieser Ort hat mich verzaubert.
Es geht weiter, an der Straße entlang, ich komme in San Anton an.eine sonderbare Ruinen am Weg, ich höre Musik , die mich anzieht , sie kommt aus einer netten kleinen Bar, wo  ich gleich ein Stück Wassermelone zur Begrüßung bekomme. Im Schatten sitzen ein kühles Getränk geniessen, was gibt es schöneres?
nach einer halben Stunde erreiche ich die ersten Häuser von Castrojeriz, ein Dorf ,das sich sehr in die Länge zieht.überall Siesta, doch endlich finde ich eine Herberge, direkt an der Hauptstrasse, die Lastwagen fahren direkt an meinem Bett vorbei.
Eng mit SAn Anton und Castrojeriz verbunden ist das T-förmige TAU. Der Ursprung ist in Ägypten,,
Die Antoinne Möche trugen es als Erkennungszeichen, udn gaben es den Pilgern mit,um sie vor Unheil und Krankheit zu bewahren. So wurde es zum Cruz del Peregrino, ein mystisches Symbol am Jakobsweg.


Abends Essen mit zwei Pilgerinnen aus USA; gibt es mal wieder Hähnchen




















Blick auf Hontanas











eine sehr gemütliche Kirche






San Anton






ein gemütliches Cafe





der erste Blick auf Castrojerez






Siesta





zwei Pilgerinnen aus USA

Blick hinter die Herberge





mein Tau







27.Juni 2017        14.Tag ( 94.) Castrojeriz - Fromista
                              Herberge: kommunale Herberge         25km

Morgens gab es erst kurz nach 7 Licht in der Herberge, und so war es nicht einfach, alles zusammenzupacken, ich bin mal wieder die letzte,die die Herberge verlässt, überhole aber bald wieder viele

ich verlasse die Stadt der Tafelberg liegt vor uns, und nach einer halben Stunde geht es kurz steil bergauf,  Alto de Mostelares.
Auf der Hochebene angekommen, gibt es leider keine Aussicht, es ist sehr nebelig. Dafür unendliche Getreidefelder, dann vorbei an der Kapelle San Nicolas. endlich kommt in Itero de la Vega eine nette Bar, wo ich ein zweites Frühstück geniesse.
Ein älterere japanischer Pilger sitzt bereits Rotwein und hat zwei Schachteln Zigaretten vor sich liegen.
Leichter Anstieg, viel Natur, Weizen und Wein, Natur pur.
Die Sonne scheint, aber es ist windig. In Boadilla del Camino gibt es keinen Supermarkt, nur Störche auf den Dächern, also weiter dem Kanal entlang, bis ich in Fromista ankomme.der Wind ist sehr unangenehm
ich komme um 12.30 in Fromista an, und muss noch eine Stunde auf dem Dorfplatz warten,.bis die Herberge aufmacht.
mit Pilgern aus Südafrika, San Francisco und Italien warte ich auf der Dorfbank

Die Kirche von Fromista ist sehr schlicht und gefällt mir gut.

Abends Pizzaessen mit Rainer und nach einem Glas Wein, beschliesse ich doch endlich zum Friseur zu gehen.
Mit Händen und Füßen erkläre ich Olga war ich will, und für 17€ bekomme ich eine neue Frisur.
Allerdings stosse ich an den Handspiegel, er fällt auf den Boden und ist kaputt.
Olga schaut mich entsetzt an,bekreuzigt sich,und wir lachen beide los.






San.Nicolas








Boadilla  del Camino


am Kanal entlang nach Fromista













28.Juni 2017         15.Tag ( 95.) Fromista- Carrion des los Condes
                               Herberge: Hotelübernachtung : Hostal la Corte                     19km


um halb 5 Uhr in der Frühe,haben die ersten angefangen ihre Rucksäcke zu packen.
ich bin gegen 6 Uhr aufgestanden und frühtücke in der nächsten Bar in Fromista,
dort treffe ich auf die beiden Mädels aus Texas, die ich Chicken und Vegeterian nenne.
Der Weg geht kerzengerade an der Straße entlang, ein Umweg lohnt sich heute bei diesem Wetter nicht, es ist stark bewölkt , immer wieder regnet es, die Pilger rennen alle, schauen nicht rechts und links.
in Revenga de Campos gibt es einen schönen Kirchturm mit Störchen und einen kurzen Plausch mit dem Gärtner.
in Villamentero de Camps finde ich eine gemütliche Bar mit südamerikanischer Musik, ich mache eine längere Pause.
EnldichSonne, aber sehr windig und es ist einfach schön, die Wolken zu beobachten und obwohl der Weg entlang der Straße geht ,ist er schön zu laufen.
in Villacazur mache ich nochmal Pause an der Kirche, wo sich ein große Grupppe italienischer Pilger aufhält.

um 12 Uhr komm eich in Carrion de jlos Condes an, wo ich Rainer treffe und wir beschliessen heute mal nicht in der Herberge zu übernachten, und leisten uns den Luxus eines Hotelzimmers.





Revenga


eine gemütliche Bar




endlose Landschaft



Villacazur




























29.Juni 2017         16.Tag ( 96.)  Carrion des los Condes- Morationos
                               Herberge:  Hostal Morations          30km

Um halb Sieben war ich die erste in der Bar Espana, Kaffee gab es natürlich schon, aber leider noch nichts zum essen, also eine Banane.
Der starke Sturm macht das laufen anstengend, der Weg ist eben und gerade.
Um 10 Uhr in Calzadilla de la Cueza das zweite Frühtück.
Die Meseta ist einfach gigantisch, das Licht, die Farben, die Eindrücke unendliche Weizenfelder

Der Weg nach Terradilos wird  abwechslungsreicher,  hier wollte ich eigentlich übernachten, aber hier war alles wie ausgestorben, also weiter nach Morationos , wo ein Spanier ,der eine Weile in Deutschlandn gelebt hat, und Hape Kerkeling sehr verrehrt, eine Herberge aufgemacht hat.

Das Essen ist nicht besonders, Tiefkühlkost, man hört es am PLING der Mikrowelle, aber dafür nette Pilger:  einer aus Fulda, dann eileen Maria und Pilger aus Korea und Niederlande

hier gibt es eigentümliche Erdhügel, früher wurden hier Vorräte gelagert, heute dienen sie als Partykeller.





































die Herberge zu teuer, Essen nicht besonders und sehr eng.


30.Juni 2017         17.Tag. (97.) Morationos- Bercianos del Real Camino
                               Herberge: Albuerque de Peregrinos      24km


heute morgen nur 4 Grad, ich wollte nicht raus, dann in San Nicolas del Real Camino was wärmeres angerzogen und nochmal gefrühstückt.
Heute ist es sehr ruhig auf dem Weg. Sahagun sieht man schon von weitem.
Laut Rother ist das der halbe Weg nach Santiago.
ich frage mich nach einem Postamt durch , ansonsten ist der Ort nicht besonders.
aber ich treffe noch den netten Italiener und Eileen Maria.
Der Weg teilt sich, und zum Glück hat der Wind nachgelassen.
Es geht an der Autobahn entlang und ich erreiche Bercianos del Real Camino...der königtliche Camino.
hier ist es wie ausgestorben, aber ich will nich mehr weiter. Um 13.30 öffnet die kirchliche Herberge,  viele junge Amerikaner übernachten hier und der Schlafsaal ist bald voll.
Mittags ziehe ich nochmal los, es hat 13Grad, um 5 Uhr sollte der kleine Supermarkt aufmachen, ich warte an einer geschützen Stelle, bis er endlich um halb 6 aufmacht.
das Essen ist wieder sehr einfach, wie es normalerweise in den kirchlichen Herbergen so ist.
es heisst immer, das was ihr heute spendet, für das kaufen wir Essen für die Pilger von morgen.














in Sahagun angekommen





die Hälfte des Wegs ist geschafft










in der Dorfkneipe



meine Herberge






abends gemeinsames spülen




1.Juli 2017             18.Tag. (98.) Bercianos- Mansilla de las Mulas
                                Herberge: El jardin del Camino             26km

das Frühstück besteht heute morgen aus einem Glas Milch und trockenem Brot. Also gleich los und die nächste Bar suchen.
es geht 7 km kerzenberade , Platanen im Abstand von ca 7 metern bis El Burgo .Hier ist auch tote Hose, es wird gerade der Markt aufgebaut, das Brot liegt bereits vor der Bar, aber ich muss noch 20Minuten warten , bis die ersten Bar aufmacht.Ich laufe im Dorf auf und ab, bis die Türe der Bar aufgeht.
dann erst mal frühstücken, wenn ich hier nichts bekommen hätte, wäre die nächste Bar erst in Reliegos gekommen, noch ca 3 Stunden. Ich glaube,das hätte ich nicht überlebt.
in der Zwischenzeit sind auch die letzten Pilger von Bercianos angekommen..
Frisch gestärkt geht es weiter, 12 km kerzengerade weiter, unendliche Meseta, hier links die Platanen.

Endlich kommt Religiegos in Sicht.Inzwischen wird es warm und gleich am Ortsanfang ein Supermarkt, ich brauche mal wieder einen Orangensaft.
das wars im Dorf, zuckzuck verlasse ich den Ort, wetier geths, der Weg ist heute nicht wirklich aufregend.
ich komme in mansilla an, endlich mal wieder ein grösserer Ort, wo auch was los ist.
nach den üblichen Erledigungen bummle ich durch den netten Ort und esse anschliessend in derHerberge















Mansilla















2.Juli 2017             19.Tag ( 99.) Mansilla - Leon                                           20km

                                Herberge: Residenca universitaria


gestern Abend hat doch endlich noch die Sonne geschein, heute morgen hat mich der Hahn geweckt.
er hat so lange geschrien, bis ich aufgewacht bin.Dann ein kurzes Frühstück,  und ich verlasse, die schöne, einsame Meseta.
Langsam nähere ich mich Leon und höre plötzlich Hallo Claudia Engel....vom den netten spanischen Pilger.
kurz vor Leon habe ich noch zwei italienische Pilger getroffen, es gab ein großes HALLO
und Fotos gemacht.
Um 10.30 sehe ich zum ersten mal die Kathedrale von Leon. Der Weg ist gut ausgeschildert.
Bin am überlegen, hier in Leon übernachten oder weiterlaufen.
Als ich dann plötzlich vor der Kathedrale stehe, fällt die Entscheidung leicht, ich bleibe hier und will die Stadt geniessen.
Eine Herberge, nicht weit weg von der Kathedrale für 10€ war schnell gefunden.
dann einkaufen gegangen, wenn ich schon in Leon bin, muss ich doch meinem Enkel Leon was mitbringen.
Dann die Kathedrale besichtigt, sie ist wirklich beeindruckend.
Abends ist dann auf dem Kathedralenplatz wieder einiges los, Familien mit Kind und Kegel, alte Mensche, alles sind unterwegs und natürlich auch ein Polizeiaufgebot.
Ich geniesse in der Altstadt noch ein Glas Rotwein und gehe zurück in meine Herberge, wo ich ein Zweierzimmer mit einer asiatischen Pilgerin teile.





mit den italienischen Pilgern kurz vor Leon



angekommen




die Kathedrale













abendliches Treffen


hier noch ein Rotwein und Tapas










3.Juli 2017              20.Tag ( 100.) Leon  - Villavante                                       30km

                                 Herberge: Santa Lucia

Heute nicht durch laute Pilger oder Gockel geweckt, sondern durch den lauten Wecker der Nachbarin.
Bin um 7 Uhr losgezogen, durch das morgentliche Leon.
Die Müllmänner sind unterwegs und die Straßen werden gereinigt.
Die Bar öffnete kurz nach 7 und ich geniesse mein Frühstück.
dann verlasse ich zügig die Stadt.
hinter la Virgen del Camino teilt sich der Weg, entweder an der Straße entlang, oder einen schönen weg durch durchh die Landschaft, ich entscheide mich für den zweiten.
es geht bergan auf eine Hochebene, weiter nach Villar de Mazarife  und dann eineinhalbstunden weiter kerzenegerade ohne Schatten, und sehr heiss. Zum Glück ist die Herberge gleich am Ortseingang.







hier gehts lang



Wasser!!!!!

die Herberge













4.Juli 2017               21.Tag (101.)  Villavante - Astorga
                                 Herberge: Siervas de Maria                22km


Eine ruhige Nacht in der Herberge, heute  morgen haben alle länger geschlafen, es muss ja wirklich nicht sein, dass man morgens in der Dunkelheit schon loszieht.
Bin mal wieder ohne Frühstück losgezogen, ein ebener Weg durch felder und nach einer Stunde erreiche ich Puerte und Hospital de Orbigo und bedaure nicht hier übernachtet zu haben, aber die 30km gestern haben gerreicht.
Ein schöner klarerr wolkenloser Morgen, hinbter Hospital teil sich der Weg wieder , entweder an der N 120 entang , oder den schönen breiten neuen Weg. Es geht leicht bergan, schöne Eichenwälder , es sind nicht viele Pilger zu sehen, ich geneisse die Ruhe.
Auf Anhöhe kommt Astorga bald in Sicht, Blick auf Gaudi Palast und Kathedrale.
Am Santo Toribio sitze ich eine Weile, geniesse die Aussicht.
In Astorga angekommen suche ich zerrst mal das Krankenhaus, heute ist hier Markttag und ich kämpfe mich quer durch die Stadt. Ich warte lange bis ich  einen Termin bekomme, aber alles ist gut.

Zurück durch die Stadt, ich übernachte in der riesengroßen kirchlichen Herberge am Ortsanfang und bekomme für 5€ ein Bett, als ich mein Quartier bezogen hatte, ging die Schlange der Pilger bis auf die Strasse. 30 Betten im Raum und nur eine Steckdose.
Nach diesem Stress erstmal in die nächste Bar und den Tag geniessen.
Meine Lebensgeister sind wieder geweckt, ich schau mir Gaudi Palast und die Kathedrale an und gönne mir ein Stück weisse Schokolade, die hier hergestellt wird.
































































                            


5.Juli 2017               22.Tag ( 102.) Astorga - Foncebadon
                                  Herberge: Cruiz de Ferro                          25km

soviele Pilger, besonders viele Junge heute Nacht in einem Raum, immer wieder die Suche nach der einzigen Steckdose, so bin ich erst um 12 Uhr eingeschlafen.
die Frühaufsteher wurden bestraft, dier Herbergstüre wurde erst um 6 Uhr geöffnet.

ich laufe mit einem deutschen Pilger eine Variante, durch ein kleines malerisches Dorf, dann zurück zum Hauptweg. also auf diesem Weg kann man nicht verhungern, jede Stunde ein Ort, wo es alles gibt, was ein Pilger braucht, zuviel Kommerz und Andenken.
Um 12 Uhr komme ich in Rabanal del Camino angekommen ,der Weg ist flach und ich bekomme Lust auf einen Tomatensalat.Rabanal ist ein nettes Dorf mit vielen Herbergen und ich bekomme meinen Salat und ein alkoholfreies Bier.
So gestärkt ,geht es weiter, viele übernachten hier.
Ein Anstieg von 400meter, was mir kein Problem bereitet. Endlich kommt Foncebadon in Sicht.Ein kleiner halbverfallener Ort mit vielen Baustellen.
von unten habe ich die Herberge, Cuiz de Ferro entdeckt, wo ich auf jeden Fall übernachten will. dort eine lange Schlange , besonders viele asiaitische Pilger, ich bekomme eins der letzten Betten.
Von der Terasse aus ein herrlicher Rundblick,
Foncebadon wird wieder aufgebaut . Ich geh einkaufen, spanischer Schinken , ein Baquette und Tomaten und esse im Garten der Herberge.
Später zieh ich nochmal durch den Ort, sitze mit einem älteren Pilger aus Franken bei einem Glas Wein.
Die Italiener sind sehr laut, die Asiaten starren alle ins Handy.
dieser Ort beeindruckt mich sehr, viel altes und neues, so wie das Leben.




Castillo de los Palvazones










Foncebadon


























6.Juli 2017               23.Tag (103.) Foncebadon- Ponferrada
                                  Herberge: Refugio Nocola de Flue                       27km



heute morgen wegen dem Geraschel wieder bald aufgestanden, aber da ich nicht in der Dunkelheit loslaufen wollte habe ich mir mit dem Frühstück Zeit gelassen, in der Herberge gab es guten Kaffee und Toast.
Um halb 7 bin ich los, und ich kann nicht verstehen, wie man bei Dunkelheit am Cruz de Ferro stehen kann.
Nach einer halben Stunde bin ich dort angekommen undn einen Stein abgelegt.
Fotos mit dem Handy gemacht, da meine Kamera gerade Probleme macht.
Es geht ständig abwärts und in dem Geröll muss man sehr aufpassen um nicht auszurutschen.
In El Acebo gibt es nochmal einen Kaffee und wieder bergab von 1525 auf 580m.
Auf dem Weg treffe ich Lena aus Stockholm und wir sitzen einen Weile beieinander und unterhalten uns gut.Sie läuft den Weg auch in Etappen und hat wohl schon von mir gehört.
Wir schwärmen von den schönen Wegen in Frankreich.
Ein französischer Pilger spricht mich an, er hat mich wohl gestern schon bewundert, dass ich so schnell unterwegs bin.
Dann die Ankunft in Molicaseco. Ich bin gerade etwas genervt, wegen mienem leeren Handy und den Problemen mit der Kamerca, Sch...Technik
Kurze Pause mit  einer Banane und ich ziehe weiter.
Es werden noch zwei Stunden bis Ponferrada, zuerst an der Hauptstrasse entlang ,dann einen großen Bogen um die Stadt, die Wolken sehen bedrohlich aus, in der Ferne donnert es schon.
Mit den ersten Regentropfen komme ich in der Herberge an und bekomme ein Bett in einem Sechserzimmer mit den beiden Mädels aus Texas.Die Herberge hat 180 Betten.
Am Spätnachmittag muss ich raus, ich kämmpfe mich durch den Regen in die nächste Bar und esse eine Kleinigkeit. Als ich raus komme,hat der Regen aufgehört, die Sonne scheint und ich besichtige die Stadt. mit der schönen Templerburg.




morgen am Cruz de Ferro, ein besseres Foto folgt noch












meine Herberge






























7.Juli 2017               24.Tag ( 104.) Ponferrada -  Villafranca de Bierzo
                                  Herberge: Albuerge Leo               25km

sehr früh durch die laute Musik der jungen Pilger geweckt worden und nach einem teuren Frühstück  Kaffee con leche und ein Schokoladenpain losgezogen.
Alle paar Kilometer kommt ein Ort, und es gibt immer mal wieder was gutes zum Essen und Trinken.
eigentlich wollte ich um 12 Uhr in Villafrance del Bierzo ankommen, weil da Elena ihren Quiltladen noch auf hat.
Aber der Weg zieht sich und es wird eine halbe Stunde später, so suche ich ich erst mal nach einem Bett. Der Ort hat zwar nur 3000 Einwohner ist aber irgendwo unübersichtlich.
in der Herberge Leo gelandet, die Besitzerin macht am Anfang einen etwas überforderten Eindruck ,aber dann klappt doch noch alles. ich habe ein Zweierzimmer mit einem jungen Spanier.
Nach den üblichen Arbeiten bekomme ich Hunger und mache mich auf die Suche nach einem Lokal.
die italienischen Pilger kommen mir entgegen und sehen mir wohl schon an,dass ich hungrig bin und empfehlen mr ein nettes Lokal.
Dort sitzen nur Einheimische, ich bekomme kurz die Tageskarte unter die Nase gehalten und muss mich entscheiden. da ich nur wenig von der Karte verstehe, entscheide ich mich für gefüllte Forelle, dazu ein Weisswein, ein leckeres Essen.
Gut gestärkt habe ich mich auf den Weg zum Quiltladen gemacht, dort gab es von Elena einen herzlichen Empfang.Wir haben uns lange unterhalten und ich habe ein paar japanische Stoffe gekauft.
Eigentlich wollte ich mich in eine Bar setzen und Tagebuch schreiben, als plötzlich ein Gewitter aufkam. Also schnell zurück in die Herberge, wo es auch eine Bar und ein nettes Gespräch mit Patrick aus Chicago gab.




in Villafranca angekommen













der einzige Quiltladen am Camino Frances



















8.Juli 2017               25.Tag. (105.) Villafranca- La Faba
                                  Herberge: Deutsche Herberge          23km

Zeitiges Frühstück in der Herberge Leo, um 6.45 verlasse ich das Haus.Der Weg geht durch ein tiefes Tal direkt an der Straße entlangDer WEg ist heute nicht so beeindruckend, ich komme an kleinen Dörfern vorbei, nach hospital kommt der schweisstreibene Anstieg nach La Faba, ca 900m Höhe.
Um 12 Uhr bin ich in der Herberge , die vom Stuttgarter Gerhard Raff  mitgegründet wurde.
Um 2 öffnet die Herberge, eine herzliche Begrüßung , und schön mal wieder schwäbisch zu hören.

die Geschichte ist, die, wenn man ein  schwäbisches Gedicht oder Lied vortragen kann bekommt man die Übernachtung um sonst.Aber für 5€ trage ich kein Gedicht vor..
Hier oben ist es sehr einfsam, ein kleines nettes Dörfchen, wie auf der schwäbischen Alb.
Abends esse ich in der Bar im Ort













die schöne Herberge von La Faba









9.Juli 2017              26.Tag  (106.)   La Faba - Triacastella  20km
                                 Herberge: Xaocbeo


heute morgen hatte ich das teuerste Frühstück hier in diesem kleinen Ort. Ein Kaffee con leche und ein winziges Stück Rührkuchen 4 Euro.
Steil bergan erreiche ich den nächsten Ort, wo gerade die Kühe auf die Weide getrieben werden.
Auf dem engen Weg habe ich Respekt vor den Kühen und warte bis sie vorbei sind.
Dann kommt mir auch noch ein Hund entgegen, aber er ist harmlos.
Durchgeschwitzt komme ich am  O Cebreiro Pass an , hier ist alles im Nebel, leider keine Fernsicht.
Die ersten Pilger sitzen schon beim Frühstück. Ein netter kleiner Ort, und ich treffe die spanische Pilgerin Ramona, die ich gestern in la Faba kennengelernt habe, wir gehen gemeinsam frühstücken.
Ich laufe alleine weiter, weil ich schneller bin, ,immer wieder ein kleiner Aufstieg.
Jetzt bin ich in Galicien, sehr grün, sehr dörflich und sehr verkackt.
So was gibt es in Katalanien nicht, meint Ramona.
endlich geht es abwärts, kurz vor Triacastela bekommen wir Hunger, und essen zu Mittag: eine Gemüsesuppe aus Galicien und ein Tortilla und dazu ein kleines Cerveca.
Demenstsprechen langsam bewegen wir uns Richtung Dorf. wo wir in einer sehr einfachen Herberge unterkommen.
Es hat ziemlich abgekühlt und nach einem ausführlichen Mittagsschlaf geh ich ins Dorf umd zu sehen, was hier los ist.
Ab Sarria werde ich jeden Tag zwei Stempel brauchen, , aber hier in Galicien gibt es die neuen Kilometersteine, in kurzen Abständen. so weiss man immer den Abstand zu Santiago.
Leider sind viele von ihnen schon zerstört.
Abends war ich noch mit Ramona essen.



in Galicien angekommen





nebel am O Cebreiro




















10.Juli 2017            27.Tag (107.)  Triacastella - Samos   10km
                                 Herberge: Val de Samos


heute mal ein fauler Tag und nur 10km bis Samos gelaufen, Ramona will weiter, aber ich will unbedingt Samos anschauen.
Es ging begrauf bergab, durch kleine Dörfer ohne Bars. viele Dörfer sind verlassen und heruntergekommen.
nach 2 Stunden komme ich in Samos an, ich gehe erst mal frühstücken, dann sieht die Welt wieder anders aus.
Ich mache eine Führung durch das Kloster, wirklich beeindruckend, die Wandmalereien sind toll.
In einer kleinen Herberge übernachte ich,die ich fast alleine für mich habe, mittags Bummel durch den Ort und ausruhen am Fluss






















































11.Juli 2017             28.Tag (108.) Samos - Ferreiros  27km
                                  Herberge: Casa cruceiro


heute morgen der Strasse nach Sarria gelaufen, weil ich keinen großen Umweg laufen wollte.Ich war die einizige Pilgerin auf dieser Strecke.
In Sarria erst mal gefrühstückt mit einem frischgepressten Orangensaft.
Im Monastir Magdalena habe ich mir den Stempel geholt und weiter gehts.
Ein Ort hiess Rente! Bekannte Pilger treffe ich keine mehr, es sind viele Spanier unterwegs, die mit kleinem Täschchen,Handy und Wassserfläschchen ausgestattet sind und langsam vor sich hinbummeln, die muss ich alle überholen , sonst bekomme ich die Krise.
Herrliche Landschaft wie auf der Schwäbischen Alb, ich suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit.
In Margade ist so viel los, da stehen die Pilger Schlange an der Wasserstelle, hier will ich nicht übernachten.
eine Viertel Stunde später komme ich nach Ferreros, finde dort eine ganz neue Herberge, mit Restaurant, dies ist die schönste Herberge hier auf dem Weg, ich bezahle 10€ .
Es sind noch 102km bis Santiago.





hier gehts lang





















eine tolle Herberge







12.Juli 2017             29.Tag  (109.) Ferreiros- Ventas de Naron   24km  
                                  Herberge:  Casa molar


 heute vor einem Monat bin ich in St. Jean losgezogen. die Zeit ist unheimlich schnell vorbeigegangen und jetzt ist es nicht mehr weit bis Santiago.
die Bar hatte heute morgen noch nicht geöffnet, so musste ich auf meinen Kaffee warten, die spanischen Pilger waren zu ungeduligt und sind weitergelaufen.
Nach eineigen Kilometern steht plötzlich wieder Ramona vor mir, sie hatte sich verlaufen.
Das nächste Ziel ist Portomarin, wo es kurz vor der Stadt, drei Möglichkeiten gibt zum laufen.
durch die Schlucht am Stausee angekommen und über viele Treppen hoch nach Portomarin.
die Stadt ist sehr modern, nur die Kirche ist alt, also ein paar Einkäufe erledigt und weiter gehts , es ist sehr warm und  geht bergan. Unterwegs gibt es noch ein Art Biergarten, wo ich einen Salat esse und einer verirrten österreichischen Pilgerin weiterhelfe.
In Hospital de Cruz wollte ich nicht übernachten, weil es direkt an der Hauptstrasse liegt.
Eine Viertelstunde weiter finde ich eine kleine Herberge in Ventas de Naron, einem kleinen Dorf mit viel Kühen,Schafen und Stechmücken.































13.Juli 2017              30.Tag ( 110.) Ventas..- Melide           25km
                                   Herberge:  O Cruceiro



Bin um halb 7 aufgestanden, so spät wie schon lange nicht mehr und war die erste, die die kleine Herberge verlassen hat. Rucksack ist ja in der Zwischenzeit morgens sehr schnell gepackt.
Ich frühstücke in der Bar gegenüber, wo sich eine Jugendgruppe auch zum Frühstück eingefunden hat. Von morgendtlicher Ruhe kann man hier nicht mehr reden, besonders als ich noch einen Wanderstock an den Kopf geknallt bekommen. als alle weg sind , geniesse ich nochmal einen Kaffee.

ich mache mich auf den Weg, treffe aber keine Pilger, wo sind die alle unterwegs,die vielen Pilger 100km vor Santiago?
hier sind viele Hunde unterwegs, Kühe werden auf die Weide getrieben. es geht durch viele kleine Dörfer, der WEg ist gut zu laufen und meine Füße laufen automatisch.
Nach einer Weile komme ich in Palas de Rei an und mache kurze Pause, jdort treffe ich plötzlich wieder die "Touripilger". Ic hüberhole alle, die letzten Kilometer vor Melide ziehen sich in die Länge.
Kurz vor der Stadt nehme ich den falschen Weg und laufe die restlichen km an der Straße entlang.
hier in der Stadt ist viel los, gegenüber meiner Herberge wird ein Rummelplatz aufgebaut, die Lastwagen donnern über den Kreisverkehr vor der Herberge.
in der Herberge lärmen die Kinder.
Nach einer kurzen Pause bummle ich durch Melide und beschliesse Pulpo zu essen. ich finde ein Lokal und treffe dort zwei amerikanische Pilger aus Texas, die  auch in meiner Herberge übernachten.
wir essen gemeinsam und unterhalten uns gut, Rosa kommt ursprünglich aus Spanieun, und sie und ihr Mann laden mich ganz spontan zum essen ein. als ich erzähle ,dass ich Quilterin bin, laden sie mich nach Texas ein.
Zurück in der Herberge musste ich feststellen, dass hier keine Wäsche trocknet, also doch noch den Trockner aktivieren, sonst muss ich morgen mit nasser Wäsche losziehen


Nebel am frühen morgen

spanischer Friedhof









Melide























14.Juli 2017              31.Tag . (111.) Melide - Arzua           20km
                                   Herberge: bei Heidi


um 7  Uhr in Melide losgezogen, die Reste des Festes von gestern waren noch zu entdecken.
als ich die Bar verliess kam eine Schulklasse pilgernd um die Ecke, and der nächsten Kreuzung kamen die nächsten Jugendlichen, also habe ich Gas gegeben und überholt.
Um 10 Uhr komme ich in Arzua an, , ichweiss ich habe noch 5 km bis zur Herberge von Heidi!
Als ich dort ankomme, ist niemand zuhause, ich mache es mir im Garten gemütlich bis plötzlich die Türe des Hauses aufgeht und Heidi da steht.
es gibt eine herzliche Begrüßung und viel zu reden.
Später kommen dann noch Dagmar und Karl und mit ein paar anderen deutschsprachigen Pilgern verbringen wir einen gemütlichen Abendn in Heidi's Garten.
Die Überlegung steht an, wie geht es weiter, von hier aus durchlaufen, oder Monte Gozo übernachten.
Von Monte Gozo rät Heidi ab



im Garten bei Heidi











15.Juli 2017               32.Tag ( 112.) Arzua - Lavacolla
                                   Herberge:

 gut geschlafen in dieser Nacht. wir sitzen lange mit Heidi beim Frühtück und endlich nach dem Zucchinikuchen packe ich meinen Rucksack und geh los.
Aber was für ein Schock, ich mach die Gartentüre auf und Menschenmassen ziehen vorbei.
Ich drehe um und gehe nochmal zurück, später dann ein zweiter Anlauf,es ist ruhiger.
Und plötzlich haben wir den Weg wieder für uns alleine, ich laufe mit Dagmar und Karl und wir sind sehr gemütlich utnerwegs.
Vor dem Flughafen von Santiago kommt nochmal eine kleine Steigung dann erreichen wir Lavacolla, unsere letzte Nacht vor Santiago.
Abends noch ein gemütliches Essen





























16.Juli 2017               33.Tag. (113.) Lavacolla - Santiago  de Compostela
                                    Herberge: Seminario menor                      10km


 Um 7 Uhr starten wir zu den letzten 10 km nach Santiago.
Motne Gozo ist bald erreicht, aber sehr enttäuschend, die Herberge sieht nach einer Kaserne aus, und ich bin froh, hier nicht übernachtet zu haben.
es sind jetzt viele Menschen , bzw. Sonntagspilger unterwegs.
die letzten Kilometer nach Santiago laufe ich allein,  der Weg ist gut zu laufen und endlich komme ich durch das Tor und stehe vor der Kathedrale.
es ist 10 Uhr und nicht viel los. Ich sitze eine ganze Weile auf dem Boden und geniesse.
Dann kommen Dagmar und Karl an.Den Rucksack habe ich in der Post abgestellt lund nbesuche die Kathedrale, voll bis zum letzten Platz.
Ich bin noch so aufgeregt, dass ich fast nichts essen kann.
Durch ein Missverständnis liegt meine Herberge ganz weit draussen, ist aber schön.
Mit Dagmar und Karl verbringe ich einen schönen Abend in Santiago








































 
17.Juli 2017               34.Tag  Santiago - Negreira          22km

                                    Herberge:   Horreo

Etwas kaputt noch von den Eindrücken gestern in Santiago ziehe ich Richtung Finisterre.
Noch ein letztes Frühstück in Santiago, nicht weit weg von der Kathedrale.
der Weg ist gut ausgeschildert und ich höre von jemand, falls wir plötzlich portugiesisch hören, sind wir falsch.
Einige Pilger sind unterwegs. nach zwei Stunden ein kleiner Hügel, der aber sehr schweisstreibend war.
Um 13 Uhr komme ich in Negreira an, ich finde eine nette kleine Herberge und mache mich mittags auf den Weg in die Stadt, hier ist aber nicht viel los.














18.Juli 2017               35.Tag: Negreira -Olveiroa            33km
                                    Herberge: El Carmen


Wieder mal um 7 Uhr losgezogen. und einen kleinen Umweg über den Friedhof und die Kirche gemacht.
Endlich gibt es wieder Steine mit kilometerangaben, es geht viel berauf, und bergab.
Endlich beim zweiten Kaffee treffe ich die Pilgerin aus Südamerika wieder , die mich fast auf dem ganzen Weg begleitet hat,aber leider weiss ich ihren Namen nicht.
und dann noch "Ravel" , ein Italiener, der den Namen von mir bekommen hat, weil auf seinem kleinen Rucksack Bolero drauf steht.
Nach 21 km komme ich in Sta.Marina  an, es stürmt, es sieht nach Regen aus, ich mache ein paar Fotos von dem schönen Friedhof und ziehe mich in eine Bar zurück und warte.
ich lade mein Handy trinke heissen Kakao, bi sendlich noch ein paar Pilger kommen und plötzlich Einheimische in Tracht.
Ravel macht Fotos von mir . und ich beschliesse weiter zu laufen.Die Landschaft ändert sich, es gibt Palmen und Kühe unter Palmen.
an einem einsamen Punkt steht eine Pilgerin aus Schottland, und ich kann ihr mit Locus maps weiterhelfen, sie ist so glücklich, you are my angel!
Dann noch eine kurz Pause in Ponte Olveira, jetzt ist es nciht mehr weit zur Herberge.
hier ist auch einiges los, ich geniesse ein gutes Abendessen in der überfüllten Bar























19.Juli 2017               36.Tag: Olveiroa: Muxia                    30km
                                    Herberge:  Bela Muxia
                                 

Zuerst heute morgen mal wieder das Handy laden, es macht zur Zeit etwas Probleme.
''Beim Frühstück in der Herberge kam ein Pilger aus Schottland im Schottenrock, weisses Hemd und hat zum Früchstück ein Bier getrunken.
Das Wetter sieht nicht besonder gut aus, nach einer kurzen Weile fängt es an zu regnen.
Ich begegne wieder der osteuropischen Pilgerin,die immer mit gut gefüllten Einkaufstaschen unterwegs ist plus Rucksack.
In Hospital trennt sich der Weg, der eine führt direkt nach Fisterre, der andere geht nach Muxia
ich nehme den nach Muxia, es regnet und regnet, die Landschaft sieht sehr trübe aus.
Nach 10 km gebe ich auf, ich sitze in einer Bar, aber leider gibt es erst nachmittgs einen Bus nach Fisterre, der wohl ewig unterweg ist.
ich bin nass bis auf die Haut und bestelle mir in der nächsten Bar ein Taxi nach Fisterre, 20 € und ich komme ohne Regen dort an.
die Herberge , in der ich übernachten will ist auch bald gefunden. Durchgefroren komme ich dort an, nach einer heissen Dusche ist es besser, die nassen SAchen sind alle zum Trocknen aufgehängt.
Der Hospitaliero langt an meine kalten Hände, und meint, ich kann so lange bleiben wie ich will.
Plötzlich steht Gioviann aus Konstanz wieder vor mir.
Als meine Sachen trocken sind, mach ich mich auf den Weg zur Kirche, ein kleiner Pfad geht raus zur Todesküste und der Kirche, die 2012 bei einem Blitzeinschlag zum Teil abbrannte, und dann wieder aufgenbaut wurde.
lange sitze ich auf den Klippen und geniesse den Ausblick auf die Kirche und das Meer.
Abends im Ort noch eine kleine Fischmahlzeit














































20.Juli 2017               37.Tag: Muxia - Finisterre      30km
                                    Herberge:  Por fin

                       

 Alle Bars hatten morgens noch geschlossen, und ich war glücklich endlich eine offene zu finden.
Ohne Frühstück hier loszuziehen ist nicht gut, denn auf der Strecke nach Fisterre gibt es nicht viele Möglichkeiten einzukehren.
Ein paar kilometer vor Lire schenkt mir eine Pilgerin an einem Rastplatz Kekse, weil ich so hungrig bin.
Endlich nach 15km kommt Lire, wo es eine Bar gibt, als ich den Ort sehe, will ich doch weiter, und noch nicht hier übernachten. Hier treffe ich auch nochmal Rainer aus Berlin, ihn habe ich schon seit Tagen nicht mehr gesehen.
 Nach einem ausgiebigen Frühtück  geht es weiterr, herrrlicher Weg am Meer entlang, es ist wieder heiss geworden .
Plötzlich fällt mir auf, ich habe kein Wasser mehr, ich klingle an einem Haus, und die Frau zeigt mir den Brunnen.
der Weg nach Fisterre zieht sich in die Länge, um 3 Uhr komm ich dort an ,finde auch gleich die ungarische Herberge, wo ich mich für zwei Tage einquartiere.
Dann gehts in den Ort, mit dem schönen Hafen, ich gehe Fisch essen und natürlich ein Jakobsmuschel







Fischverkauf auf dem Land




Blick aufs Meer











21.Juli 2017               Finisterre


Nicht mehr als Pilger unterwegs, sondern als Tourist. morgens mache ich mich früh auf den Weg ans Ende der Welt zum Leuchtturm, der Weg zieht sich an der Küste entlang und nach ca 2,5 km bin ich angekommen. Endlich stehe ich vor dem Kilometerstein, 0,0
Ein nettes Gespräch mich einer Pilgerin aus Prag, die mich spontan in den Arm nimmt.
Lange Zeit sitze ich vorne an den Klipppen und schaue Richtung Amerika,
als ich mich auf den Rückweg mache, kommen viele Touris und Pilger.gut ,dass ich früh unterwegs war.




















































Nachmittags am Strand verbracht, viele Muscheln gesammt und abends Gambas gegessen

22.Juli 2017               Finisterrre Busfahrt nach Santiago

Fahrt zurück nach Santiago, an der Bushaltestelle ging es zu wie auf der Titanic, alle wollten mit, zum Glück war ich rechtzeitig da.
ich bummle noch durch Santiago, will mich noch von der Kathedrale verabschieden, aber  auf dem Vorplatz findet ein sehr lautes Konzert statt.


die letzten Eindrücke von Santiago:


















 
23.Juli 2017               Santiago Busfahrt nach Porto

Fahrt nach Porto, dort komme ich abends an, warte ewig  auf die Metro zu meiner Herberge.



24.Juli 2017               Flug Porto - Stuttgart


der Flug geht früh morgens, und mit der Zeitumstellung nicht ganz einfach






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